Im zweiten Halbjahr 2009 luden das Goethe-Institut und die Alliance Française brasilianische Fotografen ein an einem Wettbewerb zum Thema Salvador/Hamburg/Marseille: Frühe und späte Globalisierung teilzunehmen und sich fotografisch mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Goethe-InstitutDas Projekt wurde finanziell durch den Elysée Fonds unterstützt. Experten wie Márcio Lima, Marcondes Dourado und Mário Vitor de Souza bildeten die Jury. Die Sieger des Wettebewerbs, Cássio Vasconcellos aus São Paulo und Gaio Matos aus Salvador, wurden eingeladen eine künstlerische Residenz in einer europäischen Hafenstadt zu verbringen: Cassio in Hamburg und Gaio in Marseille.
Der deutsche Fotograf Bernd Kleinheisterkamp und der Franzose Olivier Dubuquoy kamen mit dem gleichen Auftrag nach Salvador.
Die vier Künstler-Residenzen erstreckten sich von Oktober bis November 2009, über einen Zeitraum von je zwei bis drei Wochen.
Goethe-InstitutAm 9. September diesen Jahres werden die beiden Ausstellungen gleichzeitig in den Galerien des Goethe-Instituts und in der Alliance Française eröffnet. Die Ergebnisse der Residenzen, insgesamt 80 Fotografien, 20 pro Künstler, werden gezeigt. Die Bilder veranschaulichen die verschiedenen Spuren und Kennzeichen, die die Globalisierungsprozesse in den drei Hafenstädten hinterlassen haben: vom Zeitalter der großen Entdeckungen bis zu den globalen Transformationsprozessen des 21. Jahrhunderts.
Bei derselben Gelegenheit wird das Goethe-Institut den Katalog Salvador-Hamburg: Frühe und späte Globalisierung veröffentlichen, in dem die sechs weiteren Veranstaltungen des Projekts vorgestellt werden.
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